Zeitgedanken

Die Zeit ist ein flüchtiges Wesen,
sie lässt sich nicht greifen, nicht halten.
Und alles, was gestern gewesen –
Worte und Klänge verhallten,

verschwanden in Raum und Zeit.
Nur Dinge scheinen zu bleiben.
Doch die Zeit währt in Ewigkeit,
lässt sich weder bewahr’n noch vertreiben.

Die Zeit, sie vergeht und sie wartet nicht,
kennt weder Stress noch Uhren.
Sie gräbt sich ein in dein Gesicht
und zeichnet Lebensspuren.

Trag’s mit Humor und Leichtigkeit,
lass dich von Liebe tragen
und verschwende keine Zeit,
die Zeiten zu beklagen.

Schau’ wie von selber die Stunden,
Tage und Monde vergehen,
die Zeiger ganz emsig die Uhr umrunden
und sich wie wir im Kreise drehen.

Wo ist der Anfang, wo das Ende?
Weißt du, wie viel Zeit dir noch verbleibt?
Nimm dir die nötige Zeit und vollende
was die Zeit in das Buch deines Lebens schreibt.

© Birgit Kordelle, Februar 2026

2020

In Zweitausendzwanzig
da lach‘ ich und tanz‘ ich
durch‘s Leben und freu‘
mich auf jeden Tag neu.

In Zweitausendzwanzig
da säe und pflanz‘ ich
ein Lächeln im Herzen.
beginn‘ mehr zu scherzen.

In Zweitausendzwanzig:
Lauf los und verschanz‘ dich
am Berg aus Humor
und stelle dir vor:

In Zweitausendzwanzig
reicht jeder die Hand sich
und öffnet sein Herz
für mehr Freude und Scherz.

In Zweitausendzwanzig
macht Frohsinn bekannt sich
in allen Ecken,
wo noch Griesgrame stecken.

Bis diese auch lachen
und Witze machen,
verändert das Land sich
in Zweitausendzwanzig.

Nimm nichts zu sehr ernst.
Sieh‘ wie leicht du was lernst,
wenn du‘s witzig gedacht hast
und herzlich gelacht hast.

Ein Hoch dem Humor!
Er öffnet das Tor
zum glücklichen Herzen.
Versuch mal zu scherzen.

In Zweitausendzwanzig
da ändert der Mann sich.
Und auch die Frauen,
mehr Vergnügtheit sich trauen.

In Zweitausendzwanzig
webt die Welt ein Gewand sich
aus Freudenstrahlen
und den goldenen Zahlen:
2020

© Birgit Kordelle, Januar 2020